Der Dreh mit dem Helios 44-2

25.03.2016


Das Helios ist ein 58 mm – f/2.0. Da die gedrehte Linse im Helios 44-2 anders gebogen ist, fällt der Swirl anscheinend nicht ganz so heftig aus. Genug um das Umfeld zu verwirbeln – nicht zu viel um aufdringlich zu werden. Auch das Zentrum des Bildes ist mit Blende 2.0 noch gut zu fotografieren und es entsteht auch eine beachtliche Schärfe, die selbst bei Blende 2.0 noch ausreichend vorhanden ist. Beim Pancolar kann man mit einer Vollformatkamera kaum unter f/4.0 eine anständige Schärfe erzielen.

Das Helios 44-2 – 58 mm – f/2.0

Zunächst eine kleine Beschreibung von Konkav und Konvex damit das in der späteren Beschreibung nicht zur Verwirrung führt: Konkav – das Mädel war brav – also nach innen gewölbt. Konvex – sie hatte Sex – also mit Bauch, ergo nach außen gewölbt.

Genauso wie mit dem Pancolar, kann man auch die Linsen im Helios drehen. Hier mal wieder ein Aufbau ( siehe auch http://www.g-st.ch/privat/kameras/zenitbuchtext.html). Links im Bild die Seite wo das Licht in das Objektiv fällt – rechts die der Kamera zugewandte Seite. Die senkrechte Linie in der Mitte zeigt die Lage der Blenden.

Schnitt durch das Helios 44-2 58 mm

Im Helios habe ich auch die Linse rechts von den Blenden gedreht – ähnlich der beim Pancolar. Um die Linse herauszudrehen bedarf es hier aber eines Spannschlüssels. Alternativ kann man auch mit einer metallenen Schieblehre in die Nuten des Halterungsringes greifen und diesen drehen. (Lasst euch dabei aber nicht von dem männlichen Bewohner des Hauses erwischen, der könnte böse werden, wenn man Werkzeug zu falschen Zwecken missbraucht.)