Entwicklung IR – Werkzeuge

27.04.2021


Zur Entwicklung von Infrarotbilder in Adobe Lightroom oder CameraRaw braucht es den DNG Profile Editor von Adobe. Diesen kann man gratis hier downloaden. Dazu muss man das IR Raw Bild erst einmal als DNG speichern und es dann im Profile Editor anpassen. Sinn dieser Aktion ist es den Bereich für den Weißabgleich zu erweitern. Dazu gibt es auf Youtube jede Menge Videos, so dass dies hier nicht auch noch mal erklärt werden muss 😉

Unten findet ihr die Bilder die mit und ohne Kameraprofil und entsprechendem Kanaltausch in Photoshop entstehen.

(Canon EOS 50D – Hoya R72 – EF-S 10-22  – 10mm / ISO 100 / f/8 / 60 Sek.

(Ich gebe ungern Exif-Daten preis, weil das oft Diskussionen ausgelöst hat. Daher ein kleiner Hinweis – ihr könnt eure gleiche Kamera mit gleichem Objektiv und gleichen Einstellungen nehmen und an den gleichen Ort fahren – wenn nicht die gleichen Wetter- und Lichtbedingungen herrschen wird das Bild nicht genauso werden wie dieses! Für diesen Umstand bin ich nicht verantwortlich!)

Die ist das Bild aus der Kamera!

Bild 1: Weißabgleich in LR mit Kameraprofil.

Bild 2: Weißabgleich in LR ohne Kameraprofil.

Bild 3: Kanaltausch in Photoshop mit Bild 1.

Bild 4: Kanaltausch in Photoshop mit Bild 2.

Wer schauen möchte, wie sich sein Objektiv in der IR-Fotografie verhält, der kann sich hier bei Lifepixel Bilder je Blende anzeigen lassen. Auch bei Kolari findet sich eine Liste. Das sich die verschiedenen Seite da teilweise widersprechen kenne ich auch schon. Bisher habe ich meinen eigenen Test gemacht und geschaut, ab welcher Blende ein Hotspot entsteht. Dazu braucht es ja nur ein unscharfes homogenes Foto. Ehe ihr Listen glaubt, probiert es einfach mal selber aus!

8 Kommentare
    • Seh-N-Sucht
      Seh-N-Sucht sagte:

      Du bist ja schon pfiffig Bernhard… ein Bild fast ohne Himmel und daher auch ohne Wolken zu nehmen 😉 Ich habe Dir noch mal eine Übersicht gemacht.

      Wie auch immer – du darfst Deine Wolken machen, wie Du magst. Nur ich mag halt nur weiße 😉

      Herzliche Grüße
      Birgit

      Antworten
    • Seh-N-Sucht
      Seh-N-Sucht sagte:

      Bernhard – du hast ein unbearbeitetes JPG in deinem Beitrag – dies ist ein RAW ohne jegliche Veränderung zu einem JPG gewandelt.
      Ein JPG aus der Kamera hat ja schon eine Entwicklung mitbekommen. Das Bild ist mit einer nicht umgebauten Kamera entstanden –
      der Weißabgleich war automatisch auf Farbe, wie das bei einer normal genutzten Kamera so gemacht wird. Das ist auch nicht die Art,
      wie „ich“ Bilder entwickle. Das ist die Art, die man überall erklärt bekommt mit dem einfachen Kanaltausch.

      Ein weiterer Punkt ist der, dass LR den richtigen Weißabgleich für IR nicht hinbekommt. Auch da muss man tricksen. Das ist dann
      der Unterschied der ersten 2er-Gruppe oben im Beitrag!

      Dann stimmt da wohl auch was mit dem Weißabgleich bei dir nicht, denn Wolken sind auch bei IR weiß 😉 Normalerweise… – so wurde
      es mir beigebracht 😉 Wenn Du auf blaue Wolken stehst – gerne – dann habe ich nichts gesagt 😉 …gez aber schnell wech ehe ich
      noch haue bekomme 😉 😉 😉 …

      Herzliche Grüße
      Birgit

      Antworten
      • Bernhard
        Bernhard sagte:

        Liebe Birgit,

        ich setzte manuell den Weißpunkt immer auf etwas Grünem (Gras, Blätter). Dann kommen diese später Weiß raus, da Infrarotlicht vom Clorophyl komplett reflektiert wird, Antiüberhitzungsschutz quasi 😀 Dann tausche ich den Blau/Rot Kanal. Dann kann sein, dass ich noch den Kontrast etc etwas verändere. Mein Ziel ist es, Blattgrün weiß darzustellen und den Himmel Blau zu haben.

        LG Bernhard

        Antworten

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  1. […] für Bernhard. Ursprung war dieser Beitrag und die Kommentare.  Wie auch immer – ich mag Wolken gerne weiß und daher setze ich den […]

  2. […] zeigt mit Ihrem Beitrag Entwick­lung IR – Werkzeuge wie Sie bei der Bar­beitung von Infrarot­bildern […]

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